Geschichte des Deutschen Kfz-Gewerbes
1909 wurde der erste Automobilhändlerverband gegründet. Die Organisation, die im Laufe der nunmehr fast 100-jährigen Geschichte mehrfach ihre Bezeichnung wechselte, nennt sich seit 1990 "Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe."
Die Verbandsarbeit umfasst die Modalitäten der Zusammenarbeit zwischen Kfz-Gewerbe und Industrie sowie steuer-, sozial- und verkehrspolitische Themen.
Darunter fallen die Mitarbeit an der Gesetzgebung, Einsatz für Händlerschutzbestimmungen, Organisation von Ausbildung und Qualifikation im Kfz-Gewerbe.
Die Verbandsgeschichte im Überblick
1909
Konstituierende Versammlung eines "Automobilhändlerverbandes für Rheinland und Westfalen in Köln".
1910
Ausdehnung des Verbandes auf das gesamte deutsche Wirtschaftsgebiet (Umbenennung in "Deutscher Automobil Händlerverband (DAHV).
1918
In Berlin schließen sich 60 Betriebe zur "Interessengemeinschaft Groß-Berliner Autoreparaturwerkstätten" zusammen.
1921
In Berlin und Dresden werden die ersten Kraftfahrzeuginnungen gebildet.
1922
Der DAHV ist mit 1.433 Mitgliedsfirmen einer der größten wirtschaftlichen Fachverbände.
1927
Der DAHV und der Reichsverband der Automobilindustrie (RDA) errichten in Berlin die erste Tax- und Treuhandstelle zur Untersuchung und Schätzung gebrauchter Fahrzeuge ein.
1928
Umbenennung des DAHV in "Reichsverband des Kraftfahrzeughandels und -gewerbes (RDK)".
1931
RDA und RDK gründen die Deutsche Automobil Treuhand (DAT).
1934
Verordnung über den vorläufigen Aufbau des Deutschen Handwerks, die das Kfz-Handwerk erstmals als selbstständiges Handwerk in folgenden Fachgruppen aufführt:
- Kfz-Instandsetzung
- Kfz-Elektrohandwerk
- Vulkaniseure
- Zylinder- und Kurbelwellenschleifereien
1937
Die "Fachlichen Vorschriften für das Meisterprüfungswesen im Kfz-Handwerk" werden erlassen.
1938
"Die neuen Einheitsbedingungen für den Verkauf von Kraftfahrzeugen" werden verbindlich für Kraftfahrzeugindustrie und -handel eingeführt.
1946
Parallel zu dieser Entwicklung entsteht auch eine Interessengemeinschaft des Kfz-Handwerks.
1950
Die Verbände des Kraftfahrzeughandels in der französischen Zone treten am 23. Juni dem Verband der Bizone in Frankfurt bei. Er firmiert daraufhin "Zentralverband des Kraftfahrzeughandels und -gewerbes e. V." (ZDK).
Handel und Handwerk schließen ein Abkommen über ihre Zusammenarbeit - die Grundlage für ein einheitliches Vorgehen beider bestehender Verbände bei der Interessenvertretung.
1955
Für die Handwerksverbände kommt es aufgrund der 1953 erlassenen Handwerks-ordnung zu einer Neustrukturierung. Innungen, Kreishandwerkerschaften und Handwerkskammern werden Körperschaften des öffentlichen Rechts, der Zentralverband des Kraftfahrzeughandwerks (ZVK) als Dachorganisation der Landesinnungs- verbände wird gegründet.
1956
Als die Verkehrssicherheitsorganisationen Belgiens, Frankreichs, Luxemburgs, der Niederlande sowie der Bundesrepublik Deutschland die Internationale Beleucht-ungswoche 1956 einführten, ahnte wohl niemand, dass dies der Startschuss zu einer der wichtigsten Sicherheitskampagnen im Straßenverkehr überhaupt werden sollte.
1963
Die Spöhrerschule in Calw, die heutige Bundesfachschule des Kfz-Gewerbes (BFC), nimmt den Studienbetrieb auf.
1966
Aufgrund der weitreichenden gemeinsamen Interessen von ZDK und ZVK erfolgt im Jahr 1966 mit der Gründung der "Bundesver- einigung des Kraftfahrzeuggewerbes" eine engere Verbindung.
1970
Einführung des Meisterschildes und Errichtung der ersten Kfz-Schiedsstellen in Hamburg und München.
Neuer Hauptgeschäftsführer: Rolf D. Binnenbrücker.
1971
Die erste Automechanika, unter ideeller Trägerschaft des ZVK, findet statt. Der ZDK eröffnet in Bonn eine Zweigstelle, wo er in Bürogemeinschaft mit dem ZVK arbeitet.
1972
Neuer Präsident des Zentralverbandes des Kfz-Handwerks wird Fritz Haberl, München.
Beide Zentralverbände gründen die Akademie für Unternehmensführung im Kfz-Gewerbe.
Erstmaliges Erscheinen des Ausbildungsjournals "Autofachmann".
1973
Neue Ausbildungsverordnungen für Kfz-Mechaniker und Kfz-Elektriker.
Die Verbände ZDK und ZVK ziehen in das neu
errichtete, gemeinsame Verbandshaus in Bonn ein. Dr. Jürgen Creutzig wird Hauptge-
schäftsführer des ZDK.
1974
Vorstellung und Einführung neuer Kfz-Reparaturbedingungen, die zusammen mit dem Verband der Automobilindustrie (VDA), dem Verband der Importeure von Kraftfahrzeugen (VDIK) und dem Allgemeinen Deutschen Automobilclub (ADAC) erarbeitet wurden.
1976
Als erste Fabrikatsgruppe tritt die Ford-Händlervereinigung dem ZDK als Mitglied bei.
1977
Vorstellung und Einführung neuer Neuwagen-Verkaufsbedingungen. Auch diese Geschäftsbedingungen wurden zusammen mit VDA, VDIK, und ADAC erarbeitet.
Die Reparaturbedingungen von 1974 werden überarbeitet und dem neuen Gesetz zur Regelung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen angepasst.
1978
Fusion von Handel und Handwerk: ZDK und ZVK beschließen den Zusammenschluss beider Verbände. Der neue gemeinsame Verband heißt nun "Zentralverband des Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK)". Der neue ZDK hat zwei gleichberechtigte Fachverbände:
- Kfz-Handwerk
- Kfz-Handel
Der neue Verband wird gleichberechtigt von den Präsidenten Fritz Haberl und Dr. Ernst Müller-Hermann geführt. Hauptgeschäftsführer sind Dr. Jürgen Creutzig und Rolf D. Binnenbrücker.
1979
Mit einem Kfz-Unternehmer-Kongress feiert der ZDK in München das 70-jährige Bestehen der Kfz-Organisation. Seit 1979 bietet der ZDK in Zusammenarbeit mit Automobilherstellern, Importeuren und Zulieferern eine Fortbildungsreihe für überbetriebliche Ausbilder an, die in Berufsbildungszentren des Handwerks im Themenbereich Kfz-Technik unterrichten.
1980
Der ZDK beteiligt sich am Feldversuch zum Bildschirmtext.
1982
Der ZDK gründet im Frühjahr die Zentralvereinigung des Kfz-Gewerbes zur Aufrechterhaltung des lauteren Wettbewerbs e. V. (ZLW). Anpassung der Reparaturbedingungen von 1977.
1983
In Brüssel wird der europäische Kfz-Verband CECRA (Comité Européen du Commerce et de la Réparation Automobile) gegründet.
Die neu gegründete Gemeinschaftsinitiative der Mitgliedsfirmen von VDA (Verband der Automobilindustrie), des VDIK (Verband der internationalen Kraftfahrzeug-hersteller) sowie des ZDK hat zum Ziel, qualifizierte Berufsbewerber für die Autoberufe zu interessieren und diese optimal auszubilden.
1985
Die erste Gruppenfreistellungsverordnung für den Automobilvertrieb in Europa tritt in Kraft und die Abgassonderuntersuchung (ASU) wird eingeführt.
1989
Erstmals suchen Auto Bild und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) gemeinsam mit dem ZDK "Deutschlands besten Autofahrer".
1990
Nach dem Fall der Mauer erfolgt die Gründung eines ZDK in der DDR, nach der Wiedervereinigung erfolgt die Fusion der beiden Zentralverbände und die Umbenennung des Verbandes in "Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe".
Bernhard Enning wird zum Präsidenten gewählt und Walter Stoy zum Bundesinnungsmeister.
1991
Gründung der Technischen Akademie (TAK). Fabrikatsübergreifende Lehrgänge werden entwickelt und bundesweit in handwerklichen Berufsbildungszentren durchgeführt.
Erstmals wird die "autotechnika" in Berlin durchgeführt. Wie bei der Frankfurter automechanika ist der ZDK ideeller Träger.
1992
Beginn der Kooperation mit der Northwood University, USA. Das Studium zum "Bachelor of Business Administration (BBA)" ist in Abstimmung mit dem ZDK und der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe (BFC) so gestaltet, dass in nur einem Jahr der akademische Grad des BBA im Fachbereich "Automotive Marketing / Management" in USA erworben werden kann.
1993
Nach fast sechsjähriger Diskussion tritt im Dezember die Verordnung zur Abgasuntersuchung (AU) in Kraft. Diese löste die ASU ab. In Kooperation mit der TAK gelingt ein reibungsloser Start der neuen Abgasuntersuchung. Zehntausende Kfz-Betriebe nehmen an den Prüflehrgängen teil und erhalten die Anerkennung als AU-Betrieb.
Der ZDK entwickelt zusammen mit DEKRA und TÜV ein Qualitätssicherungssystem speziell für Kfz-Betriebe, in das zusätzlich die Bereiche Umweltschutz und Arbeitssicherheit integriert sind.
1994
Die aktualisierte Handwerksordnung tritt in Kraft. Dadurch wird die Möglichkeit verbessert, handwerkliche Leistungen komplett aus einer Hand anzubieten. Dies eröffnet auch den Kfz-Betrieben einige neue Perspektiven, ohne Auseinandersetzungen mit benachbarten Handwerken befürchten zu müssen.
In Northeim wird eine Filiale der Bundesfachschule in Calw (BFC) eröffnet.
1995
Die neue Kfz-Gruppenfreistellungsverordnung wird verabschiedet. Vom ZDK wird deren Verabschiedung als großer Erfolg gewertet, dass sie wichtige Händlerschutzbestimmungen beinhaltet.
1996
Rolf Leuchtenberger wird neuer Präsident des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK).
Das Berufsbild "Automobilkaufmann" wird in der "Kanzlerrunde" auf die Liste der Zukunftsberufe gesetzt.
1997
Der ZDK entwickelt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Veedol und der Garanta-Versicherung eine "Mobilitätsgarantie", die alle Werkstätten als Instrument zur Kundenbindung einsetzen können.
Die Bundestagung der Obermeister findet zum 25. Mal statt. Großes Interesse findet der Vortrag des niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder.
Der 1. Bundes-Berufsbildungs-Kongress öffnet in Bad Wildungen seine Tore für alle Ausbildungsexperten der Branche.
1998
Das Kfz-Mechaniker- und das Kfz-Elektrikerhandwerk werden zum Kfz-Technikerhandwerk zusammengefasst.
Verordnung und Rahmenplan zum neuen Ausbildungsberuf Automobilkaufmann werden erlassen. Damit entspricht der Gesetzgeber einer jahrzehntelangen Forderung des Kfz-Gewerbes.
Das seit mehr als zwei Jahrzehnten vertraute Meisterschild wird abgewandelt und ein neues einheitliches Verbandsemblem geschaffen.
Mit einem einheitlichen CD-Auftritt geht das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe auch ins Internet.
1999
Der ZDK feiert seinen 90. Geburtstag. Aus diesem Anlass findet in Berlin ein Jubiläumskongress statt, bei dem Bundeskanzler Gerhard Schröder die Festansprache hält.
Der »kfz-betrieb« ist alleiniges Fachorgan des ZDK.
2000
Die Gründung der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK) ist das Ergebnis der erfolgreichen Kooperation von ZDK, TECHNO, Nürnberger Versicherung und Deutsche Bank im Rahmen der 1992 gegründeten Garanta Finanzdienst GmbH.
2001
Das offizielle Verbandsorgan »kfz-betrieb« präsentiert sich in einem neuen Gewand und erscheint als wöchentliches Magazin.
Dr. Axel Koblitz wird Nachfolger der in den Ruhestand tretenden Hauptgeschäftsführer Rolf Dieter Binnenbrücker und Prof. Dr. Jürgen Creutzig.
Seit 2001 gibt es aufgrund des Zusammenwirkens einer Gütegemeinschaft von 20 Automobilherstellern und Importeuren von Automobilen sowie der Firma Robert Bosch die Qualifizierung zum/zur geprüften Automobil-Serviceberater/in.
2002
Das 1. Bonner Schadenforum des ZDK beschäftigte sich unter Beteiligung verschiedener Verbände der Kfz-Wirtschaft mit fragwürdigen Praktiken der Versicherer zur Kostensenkung bei Unfallschadenregulierungen.
Am 1. Oktober 2002 ist die GVO 1400/2002 in Kraft getreten. Seitdem darf jeder Betrieb zusätzliche Verkaufs- und Auslieferungsstellen in der EU ohne Zustimmung des Herstellers eröffnen. Die GVO 1400/2002 hat eine Laufzeit bis zum 31. Mai.2010. Die neue Verordnung trägt den Besonderheiten des Kraftfahrzeugsektors Rechnung. Sie bezieht sich auch auf die Bereiche Reparatur und Wartung sowie Vertrieb von Ersatzteilen.
2003
Mit der Veröffentlichung der Ausbildungsordnung im Bundesgesetzblatt ist der neue Beruf Kfz-Mechatroniker amtlich. Der Kfz-Mechatroniker ersetzt den Kfz-Mechaniker und -Elektriker.
Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit des Kfz-Gewerbes wird eine neue Partnerschaft besiegelt. Stefan Fuchs, Vorstandsvorsitzender der Fuchs Petrolub AG, und ZDK-Präsident Rolf Leuchtenberger unterzeichneten eine entsprechende Vereinbarung.
2004
Der erste Kongress der ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft (BFC) aus 41. Jahrgängen begrüßt in Calw 330 Teilnehmer.
Die BFC hat für den Jahrgang 2003/2004 erstmalig die Prüfung auf öffentlich-rechtlicher Basis durch die Handwerkskammern Karlsruhe (BFC Calw) und Hildesheim (BFC Northeim) erfolgreich durchgeführt.
Im VDA-/VDIK-/ZDK-Kundendienstjahresgespräch am 6. Juli 2004 wurde entschieden, dass die "Nachwuchsförderungskampagne im Deutschen Kfz-Gewerbe" für die Jahre 2005 - 2009 weitergeführt wird.
Das erste Technikforum Karosserie und Lack der Verbände des Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) und der Karosserieinstandsetzung (ZKF) am 5. Juni 2004 informiert über neue Entwicklungen der Unfallinstandsetzung und der Karosseriereparatur.
2005
Im April 2005 wird der 10.000 geprüfte Automobilverkäufer im Rahmen einer Festveranstaltung auf dem Leipziger Messegelände präsentiert.
Das Logo "Geprüfte/r Automobil-Serviceberater/in" ist als patentierte Marke im Register des Deutschen Patent- und Markenamtes in München eingetragen. Nur die zertifizierten Mitglieder der Gütegemeinschaft sind berechtigt, dieses Logo zu nutzen.
Die nationalen Vorschriften zum Einbau und zur Prüfung von Fahrtschreibern und Kontrollgeräten wurden im Sommer 2005 grundlegend überarbeitet. Danach können Werkstätten, die Prüfungen an Fahrtschreibern und Kontrollgeräten durchführen wollen, nun auch von den zuständigen Kfz-Innungen anerkannt werden.
Die bereits im Jahr 2004 begonnene engere Zusammenarbeit zwischen dem ZDK und dem Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) wird im Jahr 2005 weitergeführt und intensiviert. Von beiden Verbänden werden Vertreter in die Arbeitsgruppen der im Jahr 2005 neu gegründeten "Deutschen Kommission für Lack und Karosserieinstandsetzung" entsandt. In dieser Kommission werden der bisherige AZT-Lackbeirat und der AZT-Karosseriebeirat zusammengeführt.
Der erste American-German Automotive Business Day des ZDK in Zusammenarbeit mit der Northwood University (USA) sowie der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft (BFC) verfolgt das Ziel, Händlern, Studenten sowie allen Interessierten des Kfz-Gewerbes fundiertes Wissen über den Amerikanischen und Europäischen Automobilmarkt zu vermitteln.
2006
Robert Rademacher wird neuer Präsident des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes. Seit Juni 2006 bilden Robert Rademacher, Wilhelm Hülsdonk (Vizepräsident und Bundesinnungsmeister) und Ulrich Fromme (Vizepräsident) die Verbandsspitze.
Mit der 41. Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften seit dem 1. April 2006 wird die regelmäßige technische Fahrzeugüberwachung umfassend reformiert. Die Prüfstützpunkte in Kfz-Werkstätten unterliegen nun einer wiederkehrenden Prüfung durch die Kfz-Innungen, soweit von den obersten Landesbehörden nichts anderes bestimmt wurde.
Neue Aufgaben für das Kfz-Gewerbe ergeben sich durch die Einführung einer Untersuchung der Abgase und Geräusche an zulassungspflichtigen Krafträdern (AUK) sowie den Einbau und die Prüfung von Autogasanlagen.
Anerkannte Kfz-Meisterbetriebe, in denen Ingenieure der Überwachungsorganisationen die Hauptuntersuchung (HU) abnehmen, können seit dem 1. April mit dem Zusatzzeichen "Anerkannter Prüfstützpunkt" werben. Nach der ersten Anerkennung dieser Betriebe sind regelmäßige Überwachungen durch die Kfz-Innungen vorgesehen.
Die neuen Vorschriften zur Genehmigung und zur Prüfung von Gasanlagen sind zum 1. April 2006 in Kraft getreten. In den neuen Vorschriften wird neben der bereits bekannten Gasanlagenprüfung (GAP) auch die neue Gassystemeinbauprüfung (GSP) definiert.
Der Schmierstoffhersteller Fuchs und das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe starten eine deutschlandweite Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive.
Der Film "Profis für HighTech - www.AutoBerufe.de" über die Arbeitswelt rund um Mobilität und PS gewinnt den "Prix Victoria Gold" anlässlich der 22. Internationalen Wirtschaftsfilmtage am 30. März in Wien.
Ein großartiger Erfolg für das Kfz-Gewerbe ist die herausragende Position im Kundenmonitor. Bei der größten Verbraucherbefragung in Deutschland belegte das Kfz-Gewerbe Platz zwei unter allen Dienstleistungsbranchen.
Zum Jubiläums-Licht-Test erwarten die Meisterbetriebe der Kfz-Innung wieder Millionen von Autofahrern. Denn während der jetzt seit 50 Jahren bestehenden Lichttestwochen werden im Oktober in den Werkstätten wieder kostenlos Kfz-Beleuchtungseinrichtungen überprüft.
Die Initiative Pro Winterreifen kommt dem hohen Informationsbedarf aufgrund des seit Mai 2006 geänderte Paragraf 2 der Straßenverkehrsordnung (StVO) entgegen. Auch wenn es keine generelle Winterreifen-Pflicht gibt, so ist die Formulierung "geeignete Bereifung" aus Experten-Sicht zumindest eine Verpflichtung, bei Eis und Schnee mit Winterreifen zu fahren.
2007
Die Klima-Diskussion rund um Filter, Feinstaub und CO2 bedingt einen hohen Bedarf an Information. In einer "Filter-Offensive" sollen Autofahrer zur Nachrüstung motiviert werden.
Zum "Girls Day - Mädchen-Zukunftstag" lädt die Branche erstmals Schülerinnen der Klassen fünf bis zehn zu einem Besuch in die Werkstätten ein und startet im Rahmen der Nachwuchsförderungskampagne die Aktion "Girls ans Auto".
Rechtsschutz für die Zukunft im Kraftfahrzeuggewerbe: Für Fabrikatshändler und autorisierte Servicebetriebe wird die GFK-Rechtsschutzversicherung mit Perspektive auf Diskussionen und Herstellermaßnahmen im Vorfeld einer Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) nach dem 31. Mai 2010 aktualisiert.
Die Mitgliederversammlung des Branchenverbandes stimmte einmütig der Initiative von Präsident Robert Rademacher zu, auch im Interesse des Umweltschutzes durch einen verbesserten Verkehrsfluss beim Rechtsabbiegen den "Grünen Pfeil" auszubauen.
Kinder lernen sicheres Verhalten im Straßenverkehr mit "Safety-Cars für Safety-Kids". In einer bundesweiten Verkehrssicherheitsaktion stellen die 234 Innungen des Deutschen Kfz-Gewerbes Kindergärten ein Paket zur Verfügung, mit dem sie die Kids spielerisch die Regeln im Straßenverkehr näher bringen können.
Die Interessengemeinschaft für Fahrzeugtechnik und Lackierung e.V. (IFL) wird vom Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) gegründet. Sie wird zwischenzeitlich vom ZDK und weiteren Konsortien getragen. Derzeit kümmert sich die IFL schwerpunktmäßig um eventuelle Fehlzeiten in den Schadenskalkulationssystemen von Audatex und DAT.
2008
Zum 1. Januar 2008 werden seitens der Länder und Kommunen die ersten so genannten "Umweltzonen" eingeführt; zum 1. März 2008 richten acht weitere Städte Umweltzonen ein. In diesen Umweltzonen dürfen bis auf weinige Ausnahmen nur Fahrzeuge fahren, die mit einer Feinstaubplakette gekennzeichnet sind. Die Ausgabe der Plaketten kann über die für die Durchführung der Abgasuntersuchung anerkannten AU-Werkstätten erfolgen.
Mit dem neuen Rechtsdienstleistungsgesetz wird es ab 1. Juli 2008 gesetzlich erlaubt sein, dem Kunden allgemeine Rechtsinformationen im Hinblick auf die mit der Unfallschadenabwicklung zusammenhängenden Probleme zu geben.
Zum 20. Mal suchen Auto Bild und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) gemeinsam mit dem ZDK "Deutschlands besten Autofahrer". Seit 1989 haben sich rund 1,5 Millionen Autofahrer für die Aktion beworben.
Der erste Fabrikatshändlerkongress nach dem Vorbild der amerikanischen NADA-Convention fand am 24. und 25. Oktober 2008 statt. Um den zentralen ZDK-Kongress herum, führten die einzelnen Fabrikatsverbände ihre nationalen Versammlungen durch. Auch waren einige europäische und internationale Händlerkongresse im Rahmenprogramm enthalten.























