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Kfz-Gewerbe spendet für Kinderhospize

Sabine Kraft nimmt den symbolischen Scheck von ZDK-Präsident Jürgen Karpinski entgegen. Foto: ProMotor

Bonn/Frankfurt am Main. Kinderhospize in Deutschland können sich über eine großherzige Spende des Kfz-Gewerbes freuen.

Kurz vor Weihnachten übergab ZDK-Präsident Jürgen Karpinski in Frankfurt am Main einen Scheck über 5.000 Euro an Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz mit Sitz in Lenzkirch (Baden-Württemberg).  

Sie bedankte sich für die Spende im Namen der ambulanten und stationären Kinderhospize. Diese betreuen viele der rund 40 000 Kinder und Jugendlichen in Deutschland, die an lebensbegrenzenden Erkrankungen leiden.

„Mit jeder Spende wird die Existenz und aufopferungsvolle Arbeit der Hospize unterstützt, diesen Kindern eine würdevolle letzte Lebensphase zu ermöglichen“, so Sabine Kraft.  

„Die Arbeit in den Kinderhospizen kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden“, betonte Jürgen Karpinski.

Kinder und junge Menschen leiden zu sehen und am Ende eines viel zu kurzen Lebenswegs zu begleiten, erfordere von Familien und Betreuern unglaublich viel Mut, Kraft und Hingabe.

Daher sei es dem Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe mit seinen über 90 000 Auszubildenden ein besonderes Anliegen, hier tatkräftig zu helfen.  

Der Bundesverband Kinderhospiz e.V. wurde im Jahr 2002 auf Initiative von ambulanten und  stationären Kinderhospizen gegründet.

Er setzt sich gesellschaftlich dafür ein, eine Öffentlichkeit für das Tabuthema „Kinder und Tod“ zu schaffen und betroffene Kinder und Familien aus dem sozialen Abseits zu holen.

Er informiert und berät Betroffene, Fachkräfte, Initiativen und Einrichtungen. Sein Sorgentelefon ist täglich rund um die Uhr erreichbar.

Letzte Änderung: 21.12.2017Webcode: 0117621