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ZDK und GTÜ fordern Klarheit bei Fahrzeug-Untersuchungs-Verordnung

Die Delegationen von ZDK und GTÜ, angeführt von Wilhelm Hülsdonk (vorn 2.v.r.) und Robert Köstler (vorn 2.v.l.) Foto:ProMotor

Bonn/Stuttgart. ZDK und GTÜ werden sich gemeinsam dafür einsetzen, den Prozess zur Einführung der neuen Fahrzeug-Untersuchungs-Verordnung (FUV) wieder aufzunehmen.

Anlässlich des Spitzengesprächs beider Organisationen regten ZDK-Vizepräsident Wilhelm Hülsdonk und GTÜ-Geschäftsführer Robert Köstler an, gemeinsam mit dem BMVI die Arbeiten wieder aufzunehmen beziehungsweise fortzuführen, um Klarheit über die möglichen Änderungen im Rahmen der technischen Kraftfahrzeugprüfung zu erhalten.

Wichtig für beide Seiten ist die Fortsetzung der Zusammenarbeit im amtlichen Bereich. Für die Zukunft jedes einzelnen Kfz-Betriebes ist es trotz steigender Anforderungen an Prüfmittel und -prozesse als Prüfstützpunkt unabdingbar, Partner der Prüforganisationen bei der Durchführung der Hauptuntersuchung zu bleiben.

Beide Organisationen treibt außerdem das Thema Zugang zu fahrzeuggenerierten Daten und Ressourcen der Fahrzeughersteller für Dritte im Rahmen der EU-Gesetzgebung um. Trotz zahlreicher Initiativen geht der Prozess hier nur schleppend voran.

Beide Organisationen setzen sich für eine offene, interoperable Schnittstelle im Kraftfahrzeug ein, mit der es möglich ist, die Hauptuntersuchung zukunftssicher zu gestalten und neue Mehrwerte für den Kunden zu kreieren. Ziel muss es sein, dass sowohl der GTÜ-Prüfingenieur als auch der Kfz-Meisterbetrieb dem Autofahrer als seine Dienstleister dauerhaft präsent sind.

Letzte Änderung: 28.05.2018Webcode: 0119946